Introducing MindMeister
MindMaps sind was tolles. Bis vor kurzem hielt ich noch relativ wenig von dieser Lernmethodik, schließlich handelt es sich dabei ja um nix weiter als das Verbinden von Buzzwords mit Strichen. Doch nicht erst seit dem Brain-Post von simonz0n ist klar: genau so funktioniert das menschliche Gehirn. Das macht auch nichts anderes als Assoziationsketten bilden. Gepaart mit ein paar hübschen Bildchen oder Icons und auf A3 ins Klo gehängt lässt sich so ein einprägsamer Überblick über den zu lernenden Stoff gewinnen.
Tools
Ein unglaublich mächtiges Werkzeug zum Erstellen von MindMaps ist Microsoft's Office Viso. Da gibt es neben gefühlten zwei Millionen Bildchen auch noch Unterstützung für alle möglichen visuellen Modellierungssprachen. Allerdings ist Visio nicht gerade billig und außerdem ziemlich "offline". Eine dynamischere Variante ist die erstaunlich hübsche, ajax-basierte Web-Applikation MindMeister. Und wie es sich für eine ordentliche Web2.0-Applikation gehört, kann man seine MindMaps und Ideen kollaborativ erarbeiten. So lässt sich z.B. Brainstorming mit örtlich versetzten Teilnehmern betreiben. Hinzu kommt ein umfangreiches Interface zur Integration in Websites:
API
Man kann sich seine MindMaps bspw. im iframe anzeigen lassen (hier zum Thema Softwaretechnik):
Oder man lässt sich die Map direkt vom Server in ein jpg/gif/png konvertieren:
Auch für höhere Ansprüche (XML-Ausgabe, etc..) stellt MindMeister Funktionen bereit, für die man jedoch einen API-Key benötigt.
Fazit
Erfahrungsgemäß eignen sich MindMaps besonders bei Bla-Bla-Stoff mit vielen Buzzwords die irgendwie im Zusammenhang stehen. Wenn die Dinger zu groß werden, empfiehlt es sich Teile in eigene Maps zu packen und so eine Hierarchie zu schaffen. MindMeister ist herausragend innovativ, aber nur eine von vielen Möglichkeiten.
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