MAIS OOUUUUIIIIII MON GA!!!
WOW, was für ein Trip! Ich weiß gar nicht womit ich anfangen soll. Ich war die letzten fünf Tage mit 50+ anderen ERASMUS-Studenten auf Reisen durch Zentral-Spanien. Unser erstes Ziel war Salamanca, ein hübsches Städchen westlich von Madrid. Es gibt dort eine wunderschöne Universität, mitten im Stadtzentrum. Außerdem eine beeindruckende Kathedrale im gotischen Stil, die voll ist mit Kunstwerken. Nach 2 Tagen Aufenthalt ging's weiter in die Hauptstadt: Madrid! Ich hatte schon eine große Stadt erwartet, aber die Ausmaße haben mich dann doch überrascht. SOOOOOOO VIELE Menschen. Überall. Man kommt sich vor wie in New York. Es gibt dort Fußgänger-Staus! Man kann manchmal einfach nicht weitergehen, weil der Weg vor dir vollgestopft ist mit Menschen. Und das 24 Stunden. Gibt's sowas auch in Berlin? Zwei weitere Auffälligkeiten des Stadtlebens waren extrem viele Goldhändler sowie extrem viele Prostituierte, die nicht nur nachts sondern auch tagsüber auffällig rumstehen. In Madrid haben wir den Königspalast besucht (konnten aber leider nicht rein, die Schlange war viel zu lang), die Kathedrale sowie ein Technologie-Museum. Das Museum war relativ langweilig, für den Preis (umsonst) allerdings sehenswert ;) Eigentlich wollte ich mir am Samstag abend noch das Fußball-Spiel Real vs. Getafe im berühmten Bernabéu-Stadium reinziehen. Ich hab sogar zum "Representen" mein Valencia-Trikot mitgenommen. Die billigsten Tickets haben allerdings 40 Euro gekostet. Das war's mir dann doch nicht wert. Wir hatten extrem viel Glück mit dem Wetter. Während dem gesamten Trip war blauer Himmel bei ~25 Grad, was für diese Jahreszeit selbst für Spanien relativ warm ist. Grund genug für ein traumhaftes Picknick im Parque del Buen Retiro im Herzen Madrids, herrlich :) Am Sonntag fuhren wir noch nach Toledo, einer imposanten Stadt südlich von Madrid im Mittelalter-Stil. Nach 4 Stunden Besichtigung ging's zurück nach Valencia.
Und da wir ERASMUS-Studenten in Spanien sind, natürlich jeden Tag FIESTAAAAAA bis in die Morgenstunden, mit Schlafen war nicht soviel. In Salamanca waren wir zuerst brasilianisch essen, anschließend ging's in ne ERASMUS-Kneipe, die sogar "ERASMUS-Cafe" heißt (gibt's sowas in Deutschland?). Dann ging's in ne Chupiteria. Chupito bedeutet auf Deutsch Stamperl. Und ja, das ist das einzige was man dort machen kann. Stamperl trinken. Jeder für 1 Euro. Absinth 1,70. Krank oder? Solche Läden gibt's glaub ich nur in Spanien. Anschließend ging's in nen sehr sehr geilen Club mit Live-Band. Und da der Eintritt überall umsonst war, danach noch in zwei andere Clubs. Die nächste Nacht begannen wir mit einer Botellón im Park bis die Polizei sie auflöste. Weiter ging's in unserem Hotel bis die Leute von der Rezeption uns "freundlich baten" den Ort zu wechslen. Also wieder in nen Club, diesmal Playboy-Party mit den ERASMUS-Studenten aus Salamanca! Am Samstag feierten wir Halloween in Madrid, was in Spanien wohl eine ganze Woche lang gefeiert wird, den Verkleidungen der Leute nach zu urteilen. Nach der Botellón ging's in LA KAPITAL, einem 7-stöckigen Club. 17 Euro Eintritt mit einem Freigetränk. Hört sich viel an, war aber jeden Cent wert. Der Club war der absolute Hammer! Extrem pumpende Anlage, Musik genau nach meinem Geschmack, Live-Drum-Show, professionelle Tänzer. An der Decke des Main-Floors hatten sie eine Art Extrem-Nebelmaschine installiert, keine Ahnung was das war. Wenn die das Ding angemacht haben, kam eine riesen Menge kalter Nebel extrem druckvoll von oben auf den Dancefloor geschossen, nach 2 Sekunden war alles weiß. Sehr erfrischend und beeindruckendes Feeling. Was für eine Nacht... :)
Ich hab auf dem Trip definitiv mehr Stunden mit Feiern verbracht als mit Besichtigungen. Ich frag mich wie die Spanier überhaupt irgendwas gebacken kriegen, so exzessiv wie die immer feiern. Egal ob Valencia, Sevilla oder Madrid, alle Clubs sind bis morgens gebrochen voll. Und das jeden Tag. Und da die Parties immer im vom allerfeinsten sind, könnte ich glaub ich niemals in Spanien ernsthaft studieren. Ich würde mein Studium nicht gebacken kriegen. Zuviel Party.
Organisiert wurde der Trip von zwei Jungs aus Valencia, die für die ERASMUS-Assoziation erasmusvalencia.com arbeiten. Die ham echt nen VERDAMMT guten Job gemacht, hätte man nicht besser organisieren können. Das tolle an den spanischen ERASMUS-Assoziationen ist, dass die Spanien-weit zusammenarbeiten. So wurde die Planung des Nachtlebens in Salamanca von der dort ansässigen ERASMUS-Assoziation übernommen. Die Reisekollegen waren auch alle sehr nett, eine bunte lustige Mischung aus europäischen Studenten. Ohne die wäre das alles nur halb so geil gewesen.
Hier die best-ofs, unterteilt nach Städten:
Salamanca
Madrid
Toledo
Eine "extended-Version" der Fotos findet ihr wie immer auf Facebook.
UNA VIAJE DE PUTA MADRE!!! So, jetzt ist es an der Zeit für mich mal wieder einen Gang runterzuschalten. Bachelorarbeit ruft! Grüße nach Deutschland, und nicht vergessen: berichtet mir immer schön was bei euch so geht! Un abrazo a todos
cya